Intercon Spacetec

ICS GND

Gitterrohr-Newton-Dobson
 
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ICS 14,5" f/4,7 GND (für größeres Bild anklicken, 51 KB)

Im Vergleich zum GNU ergeben sich folgende Unterschiede:

Die "fehlende" Transportkiste und die flache Ausführung machen das UT wesentlich leichter, und damit größere Öffnungen 1-Personen-fähig.

Lieferumfang / Eigenschaften der GND-Teleskope im einzelnen:

Sehr flaches und leichtes UT. Rechteck-Hauptspiegelfassung, bis 16" mit 9 Auflagepunkten, ab 18" mit 18 Auflagepunkten.

Halbkreis-Höhen-(DEC)-Räder

ICS-Standard-Hauptspiegel, passender Fangspiegel, Precision Fangspiegelhalter und Spinne, NGF-2 Okularauszug, Adapter für 1,25", Chesire FK Justierokular, Telrad mit Taukappe.
 
Bis 14,5": OT als schwarz eloxiertes Alu-Rohr, Stangensystem E25 mit Klemmblock unten und Flansch oben. Einfache, schnelle u. justierkonstante Montage.

Ab 16": Sehr leichtes, aber formstabiles OT. Das OT ist ein Gitter-Rahmen bestehend aus 2 Multiplexringen, 4 Alu-Stangen und einem Okular-Brett, die Wandverkleidung hat (und braucht auch) keine Stabilität. Stangensystem E25 (bis 20" f/4) oder E35 (ab 20" f/5), mit Klemmblock aus Alu oben und unten. Die Stangen werden unten auf Anschlag eingesteckt und mit einem Flügelgriff festgezogen. Das obere Stangenende ist eine Kugel und somit in jedem Winkel gleich rund. So einfach es klingt, es ist bis jetzt das einzige System mit OT-Klemmblock, bei dem die Stangen bei der OT-Befestigung nicht verbogen werden. Das OT wird aufgesteckt, die 4 Klemmblöcke werden festgezogen. Völlig stabile und justierkonstante Montage des gesamten Gitterrohres ohne Werkzeug in 2 - 3 Minuten.

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ICS 14,5" f/4,7 GND (für größeres Bild anklicken, 28 KB)

Natürlich bieten auch die GND eine hervorragende Optik. Saubere Verarbeitung und solide Dimensionierung sind ebenso selbstverständlich wie ein justierkonstantes Gitterrohrsystem und beste Gleitlager-Komponenten. So sind auch die ICS GND in jeder Beziehung bis zur Maximalvergrößerung uneingeschränkt benutzbar.

ICS 20" f/4 GND

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ICS 20" f/4 GND (für größeres Bild anklicken, 36 KB)

Ein halber Meter Öffnung bei nur 2 Meter Brennweite. Die Wahrnehmung ist keinesfalls schlechter als beim 2,5m langen 20" f/5 und nicht weit weg vom 3,2m langen 22" f/5,6. Die Einblickhöhe von 1,95m erlaubt weitgehend Beobachtung mit Bodenkontakt, im Zenith tuts ein Biertragel. Genau diese "leiterlose", natürliche Körperhaltung beim Beobachten ist meines Erachtens ein wichtiger Grund dafür, daß dieses Gerät so viel Freude und Beobachtungserfolg bringt.

Das kurzbrennweitige Öffnungsverhältnis von f/4 ist meilenweit von f/4,5 entfernt, und nochmals immens von f/6. Es erfordert spezielle, koma-korrigierte Okulare im Bereich über 10 mm. (Koma-Korrektoren sind für die visuelle Beobachtung ungeeignet, die Bildmitte besteht dann aus häßlich aufgeblasenen Sternen). Die Justierung ist extrem kritisch, d.h. nur ein sehr kleiner Bereich ist nutzbar, und dieser muß ganz präzise einjustiert werden. Nur der f/4 muß nach jedem Zusammenbau justiert werden, was allerdings mit dem ICS Collimaster zügig geht.

Trotz all dieser Beschwernisse hat mir bis jetzt kein Fernrohr so viel Freude bereitet wie der 20f/4. Das Handling ist rundum "easy", vom 1-Personen-Aufbau in gemütlichen 5 Minuten bis zum regenfesten Konzept (man kann es bei einem drohenden Wolkenbruch aufgebaut lassen, der Spiegel ist in Sicherheit). Für Fernreisen läßt sich das gesamte OT mit einem Schraubenzieher auf fast null Volumen zerlegen. Die "Taukappe" ist aus Kunststoff und wird bei Platzmangel abgenommen und aufgerollt.

Die optische Leistung ist rundum gigantisch, vom Auflösen des M13 bis zum Zentrum bis hin zu den Planetenbildern bei excellentem Seeing. Der gängige Irrglaube, eine lichtstarke f/4-Optik liefere grundsätzlich kein gutes Bild, ist völlig falsch. Bei 20" f/4 ist "nur" eine völlig perfekte Optik mit absolut perfekter Justierung nötig. Es ist sicher immens schwer, eine derartig große und kurzbrennweitige Optik perfekt hinzubekommen; Sie erhalten auch in 20" f/4 Stück für Stück ein Meisterwerk.

Beobachtungen an 20" und 22" ICS Newton

M13 durchs Zentrum hindurch aufgelöst. Jupiter: Völlig mit Wirbeln übersäht. Oval spots deutlich sichtbar, natürlich auch farbig. Den Jet in M87. Knoten und Dunkelbänder in den Spiralarmen von M51. Oberflächenschattierungen auf Ganymed. B33 als richtigen Pferdekopf mit Halsansatz und Schnauze.

Mars!!! enorm viele farbige Details bei 1000-fach. Hunderte von Galaxien im Coma-Haufen. Die Gesichter in Eulen- u. Eskimo-Nebel.

Den Zentralstern im Ringnebel. Cirrus: Ich kenne bis dato keine vergleichbar schöne Aufnahme.

Beobachtung mit 14,5"

Die 14,5" Optik liefert mit voller Öffnung hervorragende Kontrastschärfe. Damit wird nicht nur die Planetenbeobachtung zum Genuß. Wer Planeten nicht mag, hat vielleicht noch keine Wirbel in den Jupiterbändern gesehen.

Die 14,5" Premium Optik bringt die gleiche Objekthelligkeit wie mein altes 17,5" Coulter, das die zusätzlich eingesammelte Lichtmenge (+46%!) wohl über das Bild streut. In beiden Optiken sind viele Galaxien gut sichtbar, die Kontrastschärfe der Premium-Optik läßt darüber hinaus eine wesentlich bessere Detailwahrnehmung zu, ganz abgesehen von der Ästhetik nadelpunktfeiner Sterne.

Unter perfekten Bedingungen ist bei M51 Struktur in den Spiralarmen sichtbar. Die Spiralarme selbst, oder z.B. das Dunkelband in NGC 4565 oder die Strukturen in M82 sind unter brauchbaren Bedingungen immer sichtbar.

ICS GND

Hauptspiegel Fangspiegel Gewicht ca.
D f/ D f ca. D D UT OT Rocker
Zoll   mm mm Zoll ca.% kg kg kg
12,5" f/4,8 317 1500 2,6 21% 20 5 16
12,5" f/5,5 317 1750 2,14 17% 23 5 16
12,5" f/6 317 1900 2,14 17% 26 5 16
14,5" f/4,7 368 1750 2,6" 18% 25 5 16
14,5" f/5.5 368 2000 2,14" 15% 30 5 16
18" f/4,5 457 2000 3,1" 17% 35 4 20
20" f/4 508 2000 4" 20% 40 5 25
20" f/5 508 2500 3,1" 16% 45 5 25
25" f/4 635 2500 5" 20% 55 8 35
25" f/5 635 3200 4" 16% 65 8 35

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